vom 08.03.bis 20.03.2024
Wissenswertes über das Land Vietnam im Südost Asiens
- Hauptstadt: Hanoi
- 92,7 Millionen Einwohner
- Kommunistische Regierung
- Religionsfreiheit (viel Buddhismus)
- Währung: Dong; 26.000 Dong = ca. 1€
- Klima: tropisches bis subtropisch
- Höchster Berg: Fansipan mit 3143m Höhe
- “Weiße“ Haut gilt als Schönheitsideal
- Grundnahrungsmittel ist Reis. Weltweit Zweitgrößter Reisexport; auf dem Land und in den Bergen viele Reis Terrassen.
- Auf den Straßen sind sehr viele Mopeds und Motorräder unterwegs da viele Menschen sich kein Auto leisten können.
- Durch die vielen Abgase der Motorräder tragen die meisten Menschen zum Schutz eine Maske.
- Die Bergvölker sprechen meist ihre eigene Sprache und leben ihre eigene Kultur.
- Sie werden nicht anerkannt und müssen in großer Armut leben.



Wir waren eine Reisegruppe aus neun Personen aus vier Verschiedenen Gemeinden in
Deutschland: Winnenden, Hannover, Hennef und Pforzheim.



Schon in Deutschland wurden zwölf Wasserfässer mit jeweils 1000 Liter Fassungsvermögen für
ein Dorf in den Bergen bestellt. Als wir in den Bergen ankamen, fuhren wir zuerst zu der Kirche,
wo wir einen Gottesdienst feierten. Auch wurden einige Kinder bevor sie zur Schule mussten, mit
kleinen Geschenken und Süßigkeiten erfreut.
Anschließend wurden die Fässer auf Motorräder geladen und so zu den armen Familien im Dorf
transportiert. Frisches Trinkwasser kam aus den Bergen. Mit vielen Schläuchen die hoch aus den
Bergen kam, wurde das Wasser bis in die Wasserbehälter geleitet.



Eine Familie, die so einen Behälter bekam, wurde von uns besucht. Nach einem langen
Fußmarsch durch viel Matsch kamen wir bei dem sehr einfachen Haus und armen Verhältnissen
bei der Familie an. Dort erfuhren wir das Zwei (Zwillinge) von Vier Kindern seit der Geburt an die
Glasknochenkrankheit leiden. Die Glasknochenkrankheit ist eine genetische Störung und wird
meist vererbt. Der Aufbau von Bindegewebe und Knochen wird derart behindert, das vor allem
die Knochen sehr leicht brechen oder sich verformen. Die Krankheit ist nicht heilbar und je nach
schweregrad sind die Betroffenen sehr in ihrem Leben eingeschränkt. Durch viele
Knochenbrüche und Verformung der Knochen und Wirbelsäule kann der Körper sich nicht richtig
entwickeln.
Wir haben für die Familie und auch besonders für die Betroffenen Kinder gebetet und die Eltern
daran erinnert das Gott ein Platz in ihrem Leben haben möchte und nicht nur am Sonntag.
Anschließend besuchten wir noch einige kleinere Gemeindehäuser und beteten für die
Gemeinden dort. Auch übergaben wir dem Pastor vor Ort viele Spenden von Kleidung, Schuhen,
kleinen Spielsachen und Süßigkeiten.


In Hanoi, die Hauptstadt von Vietnam gibt es eine sehr kleine Gemeinde. Mit Gottes Hilfe durften
wir als Gruppe mit Predigt und Gesang dort an zwei Sonntagen dienen. Außerdem hat der dort
russisch sprechende Pastor uns die ganze Reisezeit über begleitet und hat uns bei der
Kommunikation im Land sehr geholfen.


Im Gottesdienst lernten wir eine berühmte Konzertviolinistin kennen, die sich erst vor kurzer Zeit
zu Gott bekehrt hat. Ihr Gebet und wunsch ist es mit ihrer Geige von Gottes Liebe zu zeugen und
ihm zu ehren. Gott schenkte ihr die Möglichkeit regelmässig im Krankenhaus für die Patienten
und dem Personal zu spielen. Auserdem spielt sie regelmäßig in einem Park wo ihr sehr viele
Menschen zuhören.Durch Gottes Gnade bekamen wir als Gruppe aus Deutschland die
Möglichkeit diese Schwester in das Krankenhaus zu begleiten und dort mit Gesang zu dienen.
Wir waren die ersten Europäer die dieses Krankenhaus besucht haben.


Abschließend können wir Gott von Herzen danken für die Möglichkeit, die er uns geschenkt hat,
auch in diesem Land zu dienen, ein Segen zu sein und vor allem auch den Segen wieder
mitzunehmen.
Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sagte: „Wen soll ich senden?
Wer will unser Bote sein?“ Ich sagte: Hier bin ich, sende mich!





