Begonnen hat unsere Reise in Deutschland, Ziel der Reise war Japan um genau zu sein Tokio.
Mit insgesamt neun Personen sind wir am 12.07.2024 von verschiedenen Flughäfen gestartet, mit einigen Verzögerungen sind wir am 15.07 letztendlich vollständig im Gemeindehaus in Tokio eingetroffen.

Sonntag durften wir den ersten Gemeindegottesdienst miterleben. Lieder wie „es ist Kraft, Kraft, wunderbare Kraft“ oder „Schätzen werd ich das altrauhe Kreuz“ auf den Landessprachen haben gleich ein Heimatgefühl in einem jeden von uns ausgelöst.
Nach den ersten koreanischen und darauffolgendem japanischen Gottesdienst nahmen wir eine gemeinsame Mahlzeit mit den Gemeindemitgliedern ein, und nach der Gemeinschaft durften wir mit einem Straßenevangelisten auf die Straßen gehen und Flyer über den Glauben und Einladungen zum Gottesdienst verteilen.
Reflektiert konnte man sagen, das die Japaner ein sehr zurückhaltendes Volk sind, die Traktate durften wir ihnen nicht so offensichtlich anbieten, da sie diese sonst nicht angenommen hätten. Es war schwierig mit den Menschen über den Glauben ins Gespräch zu kommen, einige wenige Gespräche konnten wir führen, was allerdings leider eher Ausnahmen waren.


Allgemein war es eine schöne Erfahrung Teil dieser Evangelisation zu sein und den Samen des Glaubens in die Herzen derer zu säen, die nicht mit leeren Händen von uns weitergegangen sind. Auch der Evangelist hatte ein Feuer für Jesus und die Menschen um ihn herum, welches echt zu bewundern war.
Tags darauf fuhren wir mit unserer Gruppe zu einem Gottesdienst unter freiem Himmel, der speziell für Obdachlose und für jeden der wollte frei zugänglich veranstaltet wurde. Danach wurden Kartons mit Lebensmittel als einzelne Stände aufgebaut und die Obdachlosen konnten sich in einer langen Schlange aufstellen und ihre Tüten mit den Nahrungsmitteln füllen lassen.


Die restlichen Tage konnten wir uns Tokio genauer anschauen, und mehr von den Menschen und der Kultur lernen.
Einer unserer Ausflüge ging für drei Tage nach Hiroshima in die Stadt, wo am 9. August 1945 eine Atombombe abgeworfen wurde. Vor Ort wurde ein großes Museum erbaut, indem alle Andenken und Überbleibsel vom Unglück ausgestellt werden. Die Atmosphäre im Museum war sehr angespannt und betrübt, all das Unglück dort zu betrachten, die jeweiligen Geschichten der Verstorben und auch der Überlebenden zu lesen, ließ keinen kalt. Was für eine Qual und Leid sie ertragen mussten, welches
innerhalb weniger Sekunden ausgelöst wurde. Dieser Tag ist bei jeden von uns noch sehr lange in Erinnerung geblieben.


Was jedem von uns aufgefallen ist, waren die Verhaltensweisen der Japaner in den Straßenbahnen und allgemein in der Umgebung. Es scheint als leben sie in ihrer eigenen Welt, sind überwiegend alleine unterwegs oder als Pärchen. Auch Restaurantbesuche mit 10 oder mehr Personen sind sehr ungewöhnlich.
Was den Glauben betrifft, ist es für uns schwierig die Verhaltensweisen der Japaner nachzuvollziehen. Es ist untypisch das man offen kommuniziert, dass man Christ ist, wodurch die Verbreitung des Wort Gottes auch sehr verhindert ist.
Was man allgemein zum Land Japan und den Menschen dort sagen kann ist folgendes: Die Japaner sind sehr offen und freundlich. Mit den Christen aus der Gemeinde konnten wir gut ins Gespräch kommen und auch bei den jeweiligen Restaurants, Sehenswürdigkeiten und anderen Orten, waren die Menschen bei Fragen generell sehr offen und hilfsbereit.
Gebaut wird Japan eher in die Höhe als in die Breite. Es gibt viele Hochhäuser und wenige Gärten oder Grünflächen. Wenn man mit dem Zug weiter in den Süden von Japan fährt sieht man auch ländlichere Umgebungen die dann auch sehr fruchtbar aussehen.

Was man allgemein zum Land Japan und den Menschen dort sagen kann ist folgendes: Die Japaner sind sehr offen und freundlich. Mit den Christen aus der Gemeinde konnten wir gut ins Gespräch kommen und auch bei den jeweiligen Restaurants, Sehenswürdigkeiten und anderen Orten, waren die Menschen bei Fragen sehr offen und hilfsbereit. Für ein jeden von uns war diese Reise auf unterschiedliche Art und Weise eine sehr prägende Erfahrung, die uns auch zukünftig begleiten wird.

